Kenia Reisen - Mehr als Strand und Safari

Vor allem die Freundlichkeit seiner Bewohner ist sprichwörtlich. 70% davon sind Christen und 20% Muslime, während der Rest noch mit diversen afrikanischen Religionen verbunden ist. An der Küste stehen mit Lamu und Mombasa historische alte Handelsstädte, während die Hauptstadt Nairobi ursprünglich als Versorgungsdepot entlang der Eisenbahnlinie von der Küste bis nach Uganda errichtet worden ist und eine Vielzahl an Arbeitskräfte aus aller Welt, darunter auch Inder und Chinesen angezogen hat. Viele Weisse nutzten Nairobi als Ausgangsort für den Jagdtourismus. Heutzutage wird aber nur noch mit dem Photoapparat Jagd gemacht auf „The Big Five“, wie die 5 gefährlichsten Tiere Afrikas, der Löwe, der Elefant, der Büffel, der Leopard und das Nashorn, genannt werden.

Kenya Safaris - Gehen Sie auf Tuchfühlung mit der Wildnis

Am besten lernen Sie das Land auf einer Kenya Safari kennen, sei es auf einer Flugsafari von Nationalpark zu Nationalpark, sei es auf einer Fahrt im Safariminibus über Land. Sie können wie bei der Masai Mara Flugsafari oder der Amboseli Flugsafari nur ein Safarigebiet ansteuern oder dann mehrere Gebiete miteinander verbinden. Bei den Überlandtouren haben Sie die Möglichkeit, sich auf einer Privatsafari von Ihrem eigenen Fahrer/Safariguide zu den Orten bringen zu lassen, die Sie kennen lernen möchten, oder dann auf einer kostengünstigen Gruppensafari ein im Voraus feststehendes Programm abzufahren.

Dabei gibt es 2 klassische Routen, die eine führt Sie z.B. unter dem Namen „Best of Kenya“ zuerst in die Masai Mara, den bekanntesten Nationalpark des Landes mit seiner klassischen leicht hügeligen Savannenlandschaft mit den Schirmakazien, dann zu einem der Seen im Rift Valley, dem Lake Nakuru, dann weiter  in den kargen Norden ins Samburu/Shaba Reservat, wo Sie zahlreiche Tierarten sehen werden, die nur hier vorkommen und sich den trockenen Gegebenheiten bestens angepasst haben wie das Grevy-Zebra, die Netz-Giraffe oder die Giraffengazellen. Den Abschluss bildet der Besuch des Ol Pejeta-Wildschutzgebietes zu Füssen des Mt. Kenyas, dem mit knapp 5’200m.ü.M. zweithöchsten Berg Afrikas. Im Ol Pejeta-Reservat leben die selten gewordenen Nord-Breitmaulnashörner und es gibt ein Schimpansen-Schutzgebiet, wo gefangene und misshandelte Schimpansen in Zusammenarbeit mit dem Jane Goodall Institut frei und in Frieden leben können.

Die zweite klassische Route führt zunächst ebenfalls in die Masai Mara und zum Lake Nakuru mit seinen Hunderttausenden Flamingos, bevor Sie sich nach Osten in Richtung Küste bewegen und dabei dem Amboseli Nationalpark einen Besuch abstatten. Dieser Park liegt an der Grenze zu Tansania und ist für seine riesigen Elefantenherden bekannt. Zudem bietet er bei klarer Sicht einen tollen Ausblick auf den Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas. Danach passieren Sie den Tsavo Nationalpark, der in eine östliche und eine westliche Zone aufgeteilt ist. Es handelt sich um den flächenmässig grössten Nationalpark und es hat riesige Flächen, die kaum je ein Mensch gesehen hat (v.a. im westlichen Teil des Parks). Bekannt ist der Park für seine rote Erde.

Kenya Ferien - die ideale Reisezeit

Kenia kann das ganze Jahr über besucht werden, wobei April bis Mitte Juni weniger gut geeignet ist, da dann die „Grosse Regenzeit“ von statten geht, während es im Laufe des Novembers zu einer zweiten „Kleinen Regenzeit“ kommt. Besonders spektakulär ist die Masai Mara von Juli bis Mitte Oktober, wenn die Migrationsherden von der Serengeti sich hier aufhalten. Dabei handelt es sich um vielleicht anderthalb Millionen Streifengnus und Zebras. Im Verlauf des Oktobers ziehen sie dann wieder zurück nach Tansania.

Grosse Vielfalt an Unterkünften

Unterkünfte gibt es in allen Kategorien. Von einfachen Zeltcamps über luxuriöse Kenya Lodges und genauso luxuriöse Safari Camps mit allen Schikanen wie z.B. Whirlpool und Butler-Ruftaste. Neben Pirschfahrten werden auch Bushwalks angeboten, Besuche bei umliegenden Dörfern, so dass Sie das Leben der diversen Stämme Kenias kennen lernen können wie z.B. das der Masai, die zum Teil immer noch als Nomaden ihren Herden folgend durchs Land ziehen. Ein ganz besonders Highlight ist ein Safari in einem Heissluftballon, vorzugsweise über die weiten Ebenen der Masai Mara oder auch ein einmalige Kamelsafari im Laikipia Plateau. Fragen Sie unsere Experten für Afrika Reisen, falls Sie sich für diese einzigartigen Safaris interessieren.

An die Traumstrände Kenyas

An der Küste finden Sie neben traumhaften Stränden auch eine grosse Auswahl an Unterkünften jedwelchen Standards und jedwelcher Grösse, welche sich perfekt für Kenya Badeferien eignen. Von Villen mit nur 4 Zimmern bis zu grösseren Hotels mit über 300 Zimmern ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der bekannteste und populärste Strand heisst Diani Beach und erstreckt sich entlang der Südküste ca. 90 Fahrminuten von Mombasa entfernt. Der Strand ist relativ lang und bietet auch ruhigere Ecken. Weiter südlich befindet sich der Galu Beach und wem das noch nicht ruhig genug ist, kann gerne auf eine Insel weiterreisen wie z.B. nach Chale Island, welches man bei Ebbe mittels einem Traktor mit Anhänger erreichen kann oder ins luxuriöse Funzi Keys im Besitz eines ehemaligen Schweizer Kaffeeeinkäufers. Hier stammt alles aus biologischem Eigenanbau.

Nördlich von Mombasa gibt es weitere zauberhafte Strände unweit von lokalen Dörfern. Die Gegenden noch weiter nördlich wie Watamu oder Malindi bieten absolute Weltklassestrände und wurden bis jetzt fast ausschliesslich von Italienischen Gästen entdeckt. Wassersport wird in Kenia gross geschrieben und man kann fast überall schnorcheln oder tauchen, beides jeweils im Rahmen eines Bootsausfluges. Auch Windsurfer, Kiter, Wracktaucher, Katamaransegler, Yoga-Fans, Golfer und Hochseefischer kommen hier auf Ihre Kosten. Kenya Honeymoon Wochen versprechen einen idealen MIx aus Abenteuer und romantischen Stunden zu zweit an paradiesischen Stränden. Zwischen November und Februar können vor der Küste Walhaie gesichtet werden. Oder Sie fahren mit einem lokalen Fischer in seiner Dhow mit und gleiten so durchs türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans und lassen sich den Wind durch die Haare wehen. Auch können Sie Kenya mit Kindern sehr gut bereisen, das Land bietet auch für die ganze Familie eine gut ausgelegte Infrastruktur.