Madagaskar Reisen | Badestrände, Lemuren und Naturparks

Madagaskar ist wie ein Minikontinent in sich selbst. Die Insel hat sich seit Jahrmillionen unabhängig vom afrikanischen Kontinent weiterentwickelt und auch einige asiatische Einflüsse wie die zahlreichen Reisterrassen im Hochland. Ein besonderes Augenmerk gilt natürlich der faszinierenden und einzigartigen Tierwelt. Giftige Tiere fehlen komplett und das grösste Raubtier ist der endemische Fossa, eine Art Marder. Besonders herzig sind natürlich die Lemuren, die hier in ungefähr 100 verschiedenen Arten anzutreffen sind. Ein Teil davon ist allerdings nur nachtaktiv. Nicht minder faszinierend sind die Chamäleons, die Meister der Tarnung. Lassen Sie sich von uns individuelle Madagaskar Ferien zusammenstellen und entdecken Sie die Schönheit dieses Landes!

Madagaskar Reisen - Auf die Insel der Baobabs und der Lemuren

Die Hauptstadt heisst Antananarivo. Sie hat etwa 1,5 Mio. Einwohner und liegt im zentralen Hochland. Das Umland beherbergt zahlreiche ehemalige Königsstädte, die bis ins 11.Jh. zurückreichen. Leider war damals Holz der wichtigste Baustoff, so dass kaum Zeugen aus der Vergangenheit zu sehen sind. Heute lohnt sich hier der Besuch eines der quirligen dezentralisierten Märkte und des Lemuren-Parks, um bereits einen ersten Eindruck der recht zahmen Tierchen in all ihren Facetten zu erhalten. Eine gute Restaurantadresse für den Abend ist das Restaurant de la Gare im alten Kolonialgebäude des ehemaligen Bahnhofs von „Tana“.

Mit der Bahn durch Madagaskar

Heutzutage gibt es nur eine touristisch relevante Bahnverbindung und das ist die Strecke zwischen der zweitgrössten Stadt Fianarantsoa und der an der Ostküste gelegenen Stadt Manakara. Die Zugfahrt dauert in der Regel ca. 12 Stunden. Es können aber auch einmal 14 oder 16 sein. Die Fahrt lohnt sich aber in jedem Fall, da man diverse Vegetationsstufen passiert und hautnah am Leben der Einheimischen teilnimmt, da viele Dörfer nur über diese Bahnverbindung zu erreichen sind.

Auf dem Tsiribihina-Fluss reisen

Neben dem Zug gibt es auch eine Möglichkeit auf dem Tsiribihina-Fluss in Motorbooten innerhalb von 4 Tagen auf abenteuerliche Art und Weise von Miandrivazo nach Belo-Tsiribihina zu gelangen. Unterwegs wird dabei jeweils auf Sandbänken im Zelt übernachtet. Von dort aus können Sie auf einer abenteuerlichen Piste zu den Tsingys de Bemaraha gelangen, einer seit 1990 unter UNESCO-Schutz stehende Karstlandschaft mit unzähligen spitzen und eng beieinander stehenden Felsnadeln. In die andere Richtung kommen Sie auf dem Weg nach Morondava am beliebtesten Photomotiv der ganzen Insel vorbei: Der Baobab-Allee (siehe Titelbild dieser Seite).

Die Insel besticht durch eine unglaublich hohe Zahl an Naturschutzgebieten und Reservaten, wobei diese zum Teil sehr abgelegen sind. Das bekannteste (und regenreichste) ist die Masoala-Halbinsel mit Ihrer hervorragenden Fauna und Flora, von welcher auch der Name der Masoala-Halle im Zoo Zürich abgeleitet ist. Hier befindet sich die grösste zusammenhängende Fläche an primärem Küstenurwald, wobei auch hier schon an den Rändern grosse Gebiete abgeholzt werden. Aber Achtung, die hier lebenden Tiere sind noch relativ scheu und können an anderen Orten einfacher und von kürzerer Distanz beobachtet werden.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Madagaskar Rundreisen ist von April bis Oktober, da es dann überall zwischen 20 und 30 Grad warm ist und kaum Regenfälle zu erwarten sind. Am trockensten ist es generell im Süden und Westen. Hier finden Sie weitere Informationen zu Madagaskar Klima.

Die ideale Einsteigerroute, schon alleine wegen den nur sehr wenigen asphaltierten Strassen, ist die Strecke entlang der Route National Nr. 7 (RN7), wie sie z.B. auf der „Madagaskar Première Gruppen- oder Privatreise befahren wird. Dabei passieren Sie diverse landschaftliche Höhepunkte und gemütliche Städte wie die von norwegischen Missionaren gegründete Stadt Antsirabe, die für Ihre Papierherstellung bekannte Stadt Ambalavao, das Tafelgebirge Isalo, das sich hervorragend für Wanderungen eignet, den Urwald von Ranomafana und die „Saphirstadt“ Sakara. Die Reise endet in der Kolonialstadt Tulear (Toliara). Unweit davon befindet sich das grösste durchgehende Korallenriff Afrikas und die beiden Badeorte Anakao, welches nur per Schnellboot erreichbar ist, und Ifaty.

Kein öffentlicher Verkehr - Geführte Reisen bieten sich an

Wegen dem Fehlen von öffentlichem Verkehr machen Sie am besten eine Gruppenreise durch Madagaskar oder eine Privatreise mit eigenem Fahrer und Reiseleiter. Neben der Route entlang der RN7 gibt es auch eine gute Verbindung von der Hauptstadt nach Tamatave (Toamasino) an der Ostküste. Sie passieren dabei auch Andasibe, den am einfachsten zugängliche Ort, um die grösste Lemurenart, den Indri-Indri zu beobachten. Entlang der Ostküste zieht sich ein von den Franzosen angelegtes Hunderte von Kilometern langes Kanalsystem, les Canales de Panglanes, welches man auch heute noch etappenweise befahren und Waren transportieren kann.

Traumhafte Badestrände auf Madagaskar

Für Madagaskar Badeferien eignen sich besonders gut die ehemalige Pirateninsel Sainte Marie mit der vorgelagerten Ile aux Nattes und natürlich das Ferienparadies Nr. 1, die Insel Nosy Bé. Hier befinden sich auch die besten Orte um in Madagaskar zu tauchen. Eine tolle Art, sich zu entspannen, bietet auch ein Segeltörn von Nosy Bé zu den ganzen im Nordwesten gelegenen Eilanden bis hin zum Mitsio-Archipell. Ein Traum am türkisfarbenen Indischen Ozean. Hier finden Sie noch einfache und ur-sprüngliche Hotels bis hin zu absoluten Luxus-Barfussparadiesen wie dem Hotel Constance Tsarabanjina oder dem Anjajavy, einem Relais & Chateaux Hotel.