Kenya Safaris - Ein Land beschenkt seine Gäste

Der Film "Jenseits von Afrika", die anrührende Geschichte der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen und ihrer Hoffnung, sich in Kenya eine Existenz aufzubauen, wird bei einer Safari durch die unendliche Weite dieses Landes lebendig. Durch die majestätischen Gipfel der schneebedeckten Berge, durch das sich stets wandelnden Bild der Savanne und durch die  Atmosphäre in den Lodges, die manche sogar als mystisch empfinden und wo der Gast auf der Terrasse seines Bungalows die kurze Phase der afrikanischen Dämmerung geniesst. Kenya zählt zu den klassischen Safarizielen des Schwarzen Kontinents mit seinen fast sechzig Nationalparks und Wildreservaten, in denen es kaum Zäune gibt. Wer bereit ist, sich romantischen Gefühlen hinzugeben, der wird in diesem Land reich beschenkt.

Wildwechsel im Nationalpark Masai Mara 

Und wer dem Ruf des Wildnis erliegt und im ostafrikanischen Hochland eine Safari unternimmt, der kommt den Tieren Kenyas sehr nahe. Die Ranger sind geschult, nicht nur in der Masai Mara, dem berühmtesten Nationalpark in den nördlichen Ausläufern der Serengeti sondern auf allen Exkursionen. In Masai Mara fasziniert der gigantische Wildwechsel, eine Migration, in der Herden von Zebras und Gnus die Serengeti auf der Suche nach grösseren Weidegründen verlassen. Dies ist für die Tiere ein Wagnis, denn der Nationalpark ist auch die angestammte Heimat von Löwen und Leoparden. Hier ist die Chance sehr gross, bei einer Safari die berühmten "Big Five" vor die Kamera zu bekommen.

Zu den Flamingos am Natronsee

Kenja Safaris Flamingos im See

Im Rift Valley, einem hundert Kilometer langen Tal, dem ostafrikanischen Grabenbruch, wird die Landschaft vom Baringosee geprägt. Zwei der als stark gefährdet eingestuften Wildtiere, Nashörner mit spitzem oder breitem Mund, sind im Lake-Nakuru-Nationalpark relativ leicht aufzuspüren. Am Natronsee begegnen die Teilnehmer einer Safari grossen Vogelkolonien, darunter den graziösen Flamingos. Die Elefantenherden Kenyas bevorzugen das Gebiet im Norden, wo sich eine Halbwüste in der Region Samburu ausbreitet und wo das Wasser des Flusses Uaso Nyiro die Tiere der Wildnis anlockt. Pirschfahrten sind das Hauptziel einer solchen Safari durch Reservate, deren Schönheit und deren Reichtum an überraschenden Begegnungen den Teilnehmern zuweilen den Atem raubt. Auch im Norden Kenyas, wo der Mount Kenya die prächtige Kulisse bildet und wo Schimpansen in einem Schutzgebiet leben.

In Swahili, einer Bantusprache, hat das Wort "Safari" die Bedeutung von "eine Reise machen". Eine Safari durch Kenya ist defintiv eine Reise der ungewöhnlichen Art.